Beschreibung
Der heilige Maximilian Kolbe – Franziskanermissionar und Märtyrer der Nächstenliebe
Der heilige Maximilian Maria Kolbe (1894–1941) war ein polnischer Priester des Minoritenordens, der moderne Kommunikationsmittel konsequent in den Dienst der Evangelisierung stellte. Er gründete die Militia Immaculatae, baute in Niepokalanów ein bedeutendes Presseapostolat auf und errichtete eine Mission in Nagasaki. Im Mittelpunkt seiner Spiritualität stand die vollkommene Hingabe an Christus durch die Unbefleckte Jungfrau Maria.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde Pater Kolbe nach Auschwitz deportiert. Dort bot er freiwillig sein Leben für Franciszek Gajowniczek an, einen Ehemann und Familienvater, der zum Tod im Hungerbunker bestimmt war. Kolbe starb am 14. August 1941. Papst Johannes Paul II. sprach ihn 1982 heilig und deutete sein Opfer als außergewöhnliches Zeugnis christlicher Liebe.
Ikonografie und Bedeutung
Der Heilige trägt den schwarzen Habit der Franziskaner-Minoriten und hält ein geöffnetes Buch. Der Habit bezeichnet seine Ordensberufung; das Buch verweist sowohl auf das Wort Gottes als auch auf sein umfangreiches Presse- und Verlagsapostolat. Brille und zurückhaltend moderne Gesichtszüge machen den Heiligen des 20. Jahrhunderts unverwechselbar. Der kreisförmige Nimbus bezeugt seine Gemeinschaft mit Gott, während der Blattgoldgrund die Darstellung aus der gewöhnlichen Landschaft herausnimmt und ihr einen liturgischen, kontemplativen Charakter verleiht.
Für Gebet und Erinnerung
Die Ikone eignet sich besonders für Menschen, die unter Druck Mut suchen, für von Haft oder Abhängigkeit betroffene Familien, für Priester sowie für Journalisten, Verleger und Medienschaffende. Zugleich erinnert sie an einen Priester, dessen Marienverehrung in der Hingabe des eigenen Lebens für einen Mitmenschen ihre äußerste Konsequenz fand.
Auf Lindenholz in Polen gefertigt
Das Motiv wird direkt auf eine doppelt grundierte Lindenholztafel gedruckt und mit dekorativem Blattgold veredelt. Jede auf Bestellung gefertigte Ikone besitzt ein Zertifikat mit Herstellungsjahr und eine rückseitige Aufhängung. Natürliches Holz und klare zeitgenössische Sakralkunst verbinden sich zu einem Werk für Gebetsecke, Pfarrhaus, Kapelle oder ein bewusst gewähltes katholisches Erinnerungsstück.

