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Beschreibung

Gottesmutter, Sucherin der Verlorenen

Der Andachtstitel Sucherin der Verlorenen, auch als Rettung der Verlorenen übersetzt, ist in der kirchenslawischen Tradition als Vzyskanie Pogibshikh bekannt. Er steht für das Gebet für Menschen, die sich geistlich verirrt fühlen oder durch Abhängigkeit, Armut, Krankheit oder Verzweiflung belastet sind. Orthodoxe Quellen kennen mehrere Bildformen und nicht nur eine festgelegte Komposition. Gemeint sind Fürsprache und Rückkehr zu Christus, nicht die Behauptung, ein Gegenstand rette einen Menschen automatisch.

Eine innige ostchristliche Komposition

In dieser Fassung schmiegt das stehende Christuskind sein Gesicht an Marias Wange und legt die Arme um ihren Hals. Maria stützt es mit beiden Händen und neigt ihm den Kopf zu. Die enge Umarmung gehört zur weiteren Bildsprache der Zärtlichkeitsikonen, während der helle Schleier, die rote Tunika, der blaue Mantel, die griechischen Kürzel und der Goldgrund diese Darstellung prägen. Die körperliche Nähe betont die Wirklichkeit der Menschwerdung und Marias mütterliche Beziehung zu Christus.

Für Gebet und christliche Andacht

Die Ikone kann das Gebet für Menschen in Krisen, für Versöhnung, Umkehr, Befreiung von zerstörerischen Gewohnheiten oder Standhaftigkeit in Krankheit und Not begleiten. Sie eignet sich auch für eine Gebetsecke oder einen seelsorglichen Raum. Christliche Andacht bittet um Marias Fürsprache bei Gott und sollte, wo nötig, mit konkreter Hilfe, den Sakramenten und fachlicher Unterstützung verbunden sein.

Auf Lindenholz in Polen gefertigt

Die Ikone wird in Polen auf Bestellung auf einer doppelt grundierten Lindenholztafel gefertigt, direkt bedruckt und mit dekorativem goldfarbenem Blattmetall veredelt. Ein Zertifikat mit Herstellungsjahr und eine Aufhängung sind enthalten.