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Beschreibung

Maria Knotenlöserin, ein Augsburger Gnadenbild

Die Verehrung der Maria Knotenlöserin geht auf ein Marienbild in St. Peter am Perlach in Augsburg zurück. Das Johann Georg Melchior Schmidtner zugeschriebene Gemälde wurde um 1700 dort aufgestellt. Das lange Band wurde zum Sinnbild für Schwierigkeiten, die im Gebet vor Maria gebracht und ihrer Fürsprache anvertraut werden. Durch Jorge Mario Bergoglio, den späteren Papst Franziskus, fand die Verehrung besonders in Lateinamerika weite Verbreitung. Es handelt sich um einen Andachtstitel, nicht um einen Bericht über eine Marienerscheinung.

Maria, das Band, die Engel und der Heilige Geist

Maria steht auf einer Mondsichel mit der Schlange unter dem Fuß. In rotem Gewand und blauem Mantel löst sie geduldig die Knoten eines weißen Bandes. Engel reichen ihr das verwickelte und das geglättete Ende. Darüber bezeichnen Taube und Strahlen den Heiligen Geist. Die Szene folgt der Augsburger Bildidee: Knoten stehen für menschliche Schwierigkeiten, Marias ruhiges Handeln für Fürsprache und Geduld, nicht für eine magische Garantie, dass jedes Problem verschwindet.

Auf Lindenholz in Polen gefertigt

Die Ikone wird in Polen auf Bestellung auf einer doppelt grundierten Lindenholztafel gefertigt. Das Bild wird direkt auf die vorbereitete Oberfläche gedruckt und mit dekorativem goldfarbenem Blattmetall veredelt. Zertifikat mit Herstellungsjahr und Wandaufhängung sind enthalten. Diese geprüften Angaben beschreiben ein zeitgenössisches Andachtsbild ohne Behauptung individueller Handmalerei.

Für marianisches Gebet in schwierigen Zeiten

Die Ikone passt in Gebetsecke, Kapelle, Beratungsraum oder Pfarrei, wenn Menschen bei familiären Spannungen, Ungewissheit oder schwierigen Entscheidungen beten. Sie kann Rosenkranz, Novene oder stilles Fürbittgebet begleiten. Die Aussage bleibt nüchtern: Christen bitten Maria um Mitbitte, während das Vertrauen auf Gott gerichtet bleibt. Die Ikone verspricht weder Heilung noch Versöhnung oder ein bestimmtes Ergebnis.