Beschreibung
Die heilige Elisabeth von Thüringen (1207-1231), auch Elisabeth von Ungarn genannt, reicht in dieser Darstellung einem bedürftigen Mann Brot. Als ungarische Königstochter und Ehefrau des Landgrafen Ludwig IV. setzte sie Vermögen und eigene Arbeitskraft für Arme und Kranke ein. Im Mittelpunkt der Ikone steht ein konkretes Werk der Barmherzigkeit.
Vom höfischen Leben zum Dienst in Marburg
Elisabeth war Ehefrau und Mutter von drei Kindern, bevor sie 1227 Witwe wurde. Von franziskanischer Spiritualität geprägt, gründete sie später ein Hospital in Marburg und versorgte dessen Kranke persönlich. Ihre Hilfe bestand nicht allein aus Zuwendungen, sondern auch aus unmittelbarer Zuwendung zu den Menschen.
Brot als Mittelpunkt des Bildes
Die Krone erinnert an ihre königliche Herkunft. Grünes Kleid und roter Mantel umrahmen einen mit Brot gefüllten Korb; ein Brot hält sie dem Mann unterhalb ihrer Gestalt entgegen. Das Motiv zeigt die Speisung eines Bedürftigen, nicht das überlieferte Rosenwunder. Der Heiligenschein kennzeichnet Elisabeth als Heilige, während die alltägliche Handlung des Teilens sichtbar bleibt.
In Polen auf Lindenholz gefertigt
Art Christiana fertigt die Ikone auf Bestellung auf einer Lindenholztafel mit zwei Grundierschichten. Das Bild wird direkt auf die vorbereitete Oberfläche gedruckt und mit goldfarbenem Schlagmetall gestaltet. Auf der Rückseite befinden sich ein Zertifikat mit Herstellungsjahr und eine Aufhängung.
Die Ikone passt zu einem Gebetsplatz in einer karitativen Einrichtung, einer franziskanischen Gemeinschaft oder zu Hause. Sie eignet sich auch als Geschenk für Menschen, die in der Lebensmittelhilfe, im Ehrenamt oder in der Betreuung Hilfsbedürftiger tätig sind.

