Zum Inhalt springen
Warenkorb

Beschreibung

Mose, Prophet, Gesetzgeber und Fürbitter

Mose steht im Zentrum der Exoduserzählung als der von Gott berufene Führer, der Israel aus der Sklaverei in Ägypten führt. Am brennenden Dornbusch empfängt er seinen Auftrag; am Sinai vermittelt er den Bund und die Zehn Gebote. Die Tora zeigt ihn zugleich als Fürbitter, der trotz der Auflehnung des Volkes immer wieder betet. Die christliche Tradition liest Mose in der Heilsgeschichte und in Beziehung zu Christus, erkennt aber ebenso an, dass Tora und Dekalog zum lebendigen religiösen Erbe des jüdischen Volkes gehören.

Gesetzestafeln, bloße Füße und Berglandschaft

Die Ikone zeigt Mose barfuß auf felsigem Boden mit zwei hebräisch beschrifteten Tafeln vor einer Berglandschaft. Die Tafeln bezeichnen den Dekalog, das mit dem Sinai verbundene Bundesgesetz. Die bloßen Füße erinnern an heiligen Boden und gehorsames Hören; die Bergkulisse verbindet mehrere Momente des Exodus und dokumentiert keinen einzelnen Augenblick. Der Nimbus entspricht der christlichen Verehrung eines alttestamentlichen Propheten, darf aber den jüdischen Zusammenhang nicht verdecken oder die hebräische Schrift zur bloßen Dekoration machen.

Auf Lindenholz in Polen gefertigt

Die Ikone wird in Polen auf Bestellung auf einer doppelt grundierten Lindenholztafel gefertigt. Das Motiv wird direkt auf die vorbereitete Oberfläche gedruckt und mit dekorativem goldfarbenem Blattmetall veredelt. Zertifikat mit Herstellungsjahr und Wandaufhängung sind enthalten. Es handelt sich um eine zeitgenössische Andachtsikone, nicht um individuelle Handmalerei.

Für Gebet, Gewissensbildung und Bibelstudium

Die Ikone passt in Kapelle, Ort des jüdisch-christlichen Dialogs, Schule, Bibelraum, Kanzlei, Arbeitszimmer oder Gebetsecke. Mose begleitet das Gebet um Befreiung von Unterdrückung, verantwortliche Leitung, Fürbitte und bundgemäßen Gehorsam. Die Tafeln laden zu Gewissenserforschung und ethischer Bildung ein, nicht zu vereinfachtem Regeldenken. Das Bild unterstützt christliches Gebet und Schriftstudium; es ersetzt den Bibeltext nicht und rechtfertigt keine Feindseligkeit gegenüber jüdischem Glauben.