Beschreibung
Der heilige Sigismund von Burgund, König, Büßer und Märtyrer
Sigismund wurde zu Beginn des 6. Jahrhunderts König der Burgunder, nachdem er den katholischen Glauben angenommen hatte. Im Jahr 515 erneuerte er das Kloster Agaunum, das heutige Saint-Maurice in der Schweiz. Sein Gedächtnis darf nicht auf königliche Förderung verkürzt werden: Unter dem Einfluss von Hofintrigen ließ er seinen Sohn Sigerich töten, erkannte die Schwere der Tat und tat öffentlich Buße. Fränkische Gegner nahmen ihn später gefangen und töteten ihn 523 oder 524 mit Angehörigen seiner Familie. Die Tradition verehrt ihn als Märtyrer und Büßer und verbindet Schuld, Umkehr und gewaltsamen Tod.
Krone, Reichsapfel und Märtyrerpalme
Die Ikone zeigt Sigismund gekrönt mit Reichsapfel und grüner Palme. Krone und Reichsapfel bezeichnen weltliche Herrschaft und ihre Verantwortung; sie erklären nicht jede politische Handlung für heilig. Die Palme ist das traditionelle Zeichen des Martyriums und des Sieges in treuem Ausharren. Roter Mantel und goldfarbener Grund verleihen zeremonielle Würde, während der ernste Ausdruck zu einem Leben passt, das durch Autorität und Buße erinnert wird. Das Bild ist symbolisches Porträt, keine wörtliche Szene seiner Gefangennahme oder Tötung.
Auf Lindenholz in Polen gefertigt
Die Ikone wird in Polen auf Bestellung auf einer doppelt grundierten Lindenholztafel gefertigt. Das Motiv wird direkt auf die vorbereitete Oberfläche gedruckt und mit dekorativem goldfarbenem Blattmetall veredelt. Zertifikat mit Herstellungsjahr und Wandaufhängung sind enthalten. Es handelt sich um eine zeitgenössische Andachtsikone, nicht um individuelle Handmalerei.
Für Regierende, Büßende und Versöhnungsarbeit
Die Ikone passt in Kapelle, Amtszimmer, juristische Bibliothek, Kloster, Versöhnungsdienst oder Gebetsecke. Sigismund ist ein anspruchsvolles Gegenüber für Führungskräfte, Amtsträger und Menschen, die nach schwerem Unrecht Umkehr suchen. Seine Verehrung entschuldigt nicht die Tötung des Sohnes und macht Reue nicht zur Flucht vor Gerechtigkeit. Seine Geschichte kann vielmehr Gebet um ehrliche Verantwortung, Bekehrung und mögliche Wiedergutmachung tragen. Das Bild verspricht weder politischen Erfolg noch Folgenlosigkeit oder automatische Vergebung.

