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Beschreibung

Die heilige Philomena und die Grenzen der Quellen

Die Verehrung Philomenas wuchs, nachdem 1802 in der römischen Priscilla-Katakombe ein Grab mit ihrem Namen entdeckt worden war. Die Gebeine wurden nach Mugnano del Cardinale übertragen, wo ein bedeutendes Heiligtum entstand. Über Inschrift und Kultgeschichte hinaus sind verlässliche Einzelheiten zu Leben und Martyrium nicht bekannt. Populäre Erzählungen von einer griechischen Prinzessin und zahlreichen Qualen entstanden später und sind Andachtstradition, keine dokumentierte Biographie. Ihr Kult besteht fort, obwohl sie nicht im Römischen Generalkalender steht.

Eine junge Gestalt im Gebet

Das Bild zeigt eine junge Frau im rosafarbenen Gewand mit langem Haar, gefalteten Händen und Nimbus vor goldfarbenem Grund. Anders als viele Philomena-Darstellungen fehlen Anker, Pfeile, Palme oder Lilie, die gewöhnlich mit ihrem Kult verbunden werden. Die Komposition betont daher jugendliches Gebet und Hingabe, ohne eine bestimmte Martyriumszene zu erzählen. Erst die Inschrift identifiziert das Thema; die sichtbaren Attribute allein unterscheiden sie nicht von jeder anderen jungen Märtyrin.

Auf Lindenholz in Polen gefertigt

Die Ikone wird in Polen auf Bestellung auf einer doppelt grundierten Lindenholztafel gefertigt. Das Motiv wird direkt auf die vorbereitete Oberfläche gedruckt und mit dekorativem goldfarbenem Blattmetall veredelt. Zertifikat mit Herstellungsjahr und Wandaufhängung sind enthalten. Es handelt sich um eine zeitgenössische Andachtsikone, nicht um individuelle Handmalerei.

Für Gebet mit historischer Redlichkeit

Die Ikone passt in Gebetsecke, Kapelle, Jugendraum oder ein mit Philomenas Verehrung verbundenes Heiligtum. Sie kann Gebet für junge Menschen, Ausdauer und reine Absicht begleiten, ohne Schutz oder Heilung durch den Gegenstand zu versprechen. Eine sorgfältige Verehrung achtet sowohl die langjährige Zuneigung der Gläubigen als auch die begrenzte historische Beweislage und vermeidet unbelegte Lebensdetails.