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Beschreibung

Die heilige Olympias, Diakonin von Konstantinopel

Olympias wurde im 4. Jahrhundert in eine wohlhabende christliche Familie geboren und kurz nach der Heirat Witwe. Sie lehnte eine neue Ehe ab, setzte ihr Vermögen für Arme und Kirche ein und wurde von Bischof Nektarios in Konstantinopel zur Diakonin bestellt. Sie gründete und unterstützte karitative und religiöse Einrichtungen und wurde eine vertraute Freundin und Mitarbeiterin des heiligen Johannes Chrysostomus. Nach dessen Verbannung 404 führten ihre Treue zu Druck, Verlust und Exil. Die erhaltenen Briefe des Chrysostomus an Olympias belegen die Freundschaft und seinen Trost in ihrem Leiden. Sie starb 408.

Kreuz, Schleier und griechische Schriftrolle

Die Ikone zeigt Olympias verschleiert in Purpur mit Kreuz und griechisch beschrifteter Rolle. Schleier und schlichtes Gewand stehen für kirchlichen Dienst; das Kreuz erinnert an Treue in Verfolgung und Verbannung. Die Rolle verweist auf die ungewöhnlich reiche schriftliche Überlieferung, besonders die Briefe des Johannes Chrysostomus. Ohne gesonderte Entzifferung darf sie jedoch nicht als ein bestimmter von Olympias verfasster Text bezeichnet werden. Goldgrund und Nimbus stellen ihren Dienst an Kranken, Armen und Kirche in das heilige Gedächtnis von Ost und West.

Auf Lindenholz in Polen gefertigt

Die Ikone wird in Polen auf Bestellung auf einer doppelt grundierten Lindenholztafel gefertigt. Das Motiv wird direkt auf die vorbereitete Oberfläche gedruckt und mit dekorativem goldfarbenem Blattmetall veredelt. Zertifikat mit Herstellungsjahr und Wandaufhängung sind enthalten. Es handelt sich um eine zeitgenössische Andachtsikone, nicht um individuelle Handmalerei.

Für Diakone, karitativen Dienst und treue Freundschaft

Die Ikone passt in Pfarrbüro, Diakonenausbildung, Hilfswerk, Krankenhausseelsorge, Frauengemeinschaft oder Gebetsecke. Olympias begleitet Diakone, Witwen, Wohltäter, kirchliche Verwaltung und Freunde, die einander in Unrecht oder Exil stützen. Ihr Beispiel verbindet Großzügigkeit mit verantwortlicher Verwaltung und Loyalität mit Ausdauer. Das Bild lädt zu praktischem Dienst und Gebet ein; Reichtum, Leiden oder Kirchenamt sind nicht automatisch Zeichen der Heiligkeit.