Beschreibung
Die heilige Maria Goretti, junge Märtyrin und Zeugin der Barmherzigkeit
Maria Goretti wurde 1890 in Corinaldo in Italien geboren und wuchs in einer armen Landarbeiterfamilie auf. 1902 wurde die Elfjährige von einem älteren Mann angegriffen, nachdem sie sich seiner sexuellen Gewalt widersetzt hatte; am folgenden Tag starb sie an den Verletzungen. Sie benannte den Täter und vergab ihm vor ihrem Tod. Vergebung entschuldigte das Verbrechen nicht und hob Gerechtigkeit nicht auf. Pius XII. sprach sie 1950 heilig; ihr Fest ist am 6. Juli. Ihre Geschichte darf einem missbrauchten Kind keine Schuld geben und überlebende Opfer nicht moralisch abwerten.
Palmzweig, Lilie und die Würde der jungen Heiligen
Maria erscheint als junges Mädchen im hellen Gewand mit Nimbus, grünem Palmzweig und weißer Lilie. Die Palme ist traditionelles Zeichen des Martyriums und des Sieges in Christus; die Lilie steht für Herzensreinheit und treue Hingabe. Keines der Zeichen darf Gewalt romantisieren oder ihre Person auf die an ihr begangene Tat reduzieren. Der erhobene Blick und die gekreuzten Hände drücken Gebet, Mut und persönliche Würde aus. Der goldfarbene Grund macht das Bild sakral, nicht dokumentarisch.
Auf Lindenholz in Polen gefertigt
Die Ikone wird in Polen auf Bestellung auf einer doppelt grundierten Lindenholztafel gefertigt. Das Motiv wird direkt auf die vorbereitete Oberfläche gedruckt und mit dekorativem goldfarbenem Blattmetall veredelt. Zertifikat mit Herstellungsjahr und Wandaufhängung sind enthalten. Es handelt sich um eine zeitgenössische Andachtsikone, nicht um individuelle Handmalerei.
Für junge Menschen, Betroffene und den Dienst an Barmherzigkeit und Gerechtigkeit
Die Ikone passt in Gebetsecke, Schule, Jugendpastoral, Kapelle oder Seelsorge für Kinder und Betroffene. Maria begleitet das Gebet um Schutz und Würde junger Menschen, Heilung nach Gewalt und Umkehr mit Verantwortung. Vergebung ist ein frei geschenkter geistlicher Akt, niemals Forderung an ein Opfer oder Ersatz für Sicherheit, Anzeige und fachliche Hilfe. Das Bild dient Erinnerung und Fürbitte, nicht der Garantie eines bestimmten Ausgangs.

