Beschreibung
Die heilige Justina von Padua, Jungfrau und Märtyrin
Die Ikone ist am besten als heilige Justina von Padua zu bestimmen, eine frühchristliche Jungfrau und Märtyrin, deren Fest die Ortskirche am 7. Oktober begeht. Die Diözese Padua setzt ihr Martyrium wahrscheinlich in die Verfolgung unter Diokletian und Maximian um 304, erkennt aber die begrenzte historische Überlieferung an. Ihr Kult ist durch frühe Kunst- und Schriftzeugnisse belegt; ihre Reliquien werden in der Basilika Santa Giustina verehrt. Spätere Erzählungen sind nicht als sichere Biographie auszugeben.
Krone, Kreuz und roter Mantel
Justina erscheint als junge Frau mit Edelsteinkrone und rotem Mantel über hellem Gewand. Das Handkreuz ist das zentrale Attribut: Es bekennt Christus und bezeichnet ihr Zeugnis als Martyrium. Die Krone steht für Sieg und Herrlichkeit in Christus, nicht für ein Königsamt. Die offene Hand kann Gebet, Hingabe oder Zeugnis ausdrücken. Da kein Stadtmodell sichtbar ist, beruht die Verbindung zu Padua auf der überlieferten Identifizierung, nicht auf einem geografischen Zeichen.
Auf Lindenholz in Polen gefertigt
Die Ikone wird in Polen auf Bestellung auf einer doppelt grundierten Lindenholztafel gefertigt. Das Motiv wird direkt auf die vorbereitete Oberfläche gedruckt und mit dekorativem goldfarbenem Blattmetall veredelt. Zertifikat mit Herstellungsjahr und Wandaufhängung sind enthalten. Es handelt sich um eine zeitgenössische Andachtsikone, nicht um individuelle Handmalerei.
Für standhaften Glauben und christliches Zeugnis
Die Ikone passt in Kapelle, Pfarrraum, Frauengemeinschaft, Schule oder Gebetsecke. Justina begleitet Gebet um Mut, geweihte Hingabe und Treue unter Druck. Besonders bedeutungsvoll ist sie für Padua, ihr geweihte Kirchen und Namensträgerinnen. Die Verehrung soll das Zeugnis der Märtyrin ehren, ohne die knappe historische Überlieferung zu einer ausführlichen Legende auszubauen.

