Beschreibung
Der heilige Ludwig IX., König von Frankreich, trägt eine Königskrone und ein blaues Gewand mit Lilienmuster. In einer Hand hält er ein Zepter, in der anderen die Dornenkrone auf einem weißen Tuch. Die Gegenüberstellung beider Kronen ist für die Bilddeutung wesentlich: Das irdische Königtum steht neben der Passion Christi.
Ludwig IX. und die Sainte-Chapelle
Ludwig regierte Frankreich von 1226 bis 1270. Im Jahr 1239 erwarb er die als Dornenkrone Christi verehrte Reliquie und ließ die Sainte-Chapelle in Paris zur Aufnahme der Passionsreliquien errichten. Dieser Zusammenhang erklärt die Krone in seiner Hand; sie ist kein zweites königliches Herrschaftszeichen.
Er starb 1270 während eines Kreuzzugs bei Tunis. Papst Bonifatius VIII. sprach ihn 1297 heilig. Sein Gedenktag ist der 25. August.
Herrschaftszeichen und Passionsfrömmigkeit
Die Lilien verweisen auf die französische Monarchie, Zepter und Schmuckkrone auf das Königsamt. Das Tuch unter der Dornenkrone drückt den ehrfürchtigen Umgang mit einem heiligen Gegenstand aus. Die Ikone ist eine Andachtsdarstellung, keine dokumentarische Wiedergabe der erhaltenen Reliquie.
Ein Namenspatronatsbild für Ludwig
Die Ikone kann Gebet und Betrachtung über die Verantwortung von Amtsträgern begleiten. Sie eignet sich zum Namenstag oder zur Firmung eines Menschen namens Ludwig sowie für Personen mit Interesse an der christlichen Geschichte Frankreichs. Ihre Attribute verbinden den Heiligen mit der Passion Christi und dem mittelalterlichen Paris.
In Polen auf Lindenholz gefertigt
Art Christiana fertigt die Ikone auf Bestellung auf einer Lindenholztafel mit zwei Grundierschichten. Das Bild wird direkt auf die vorbereitete Oberfläche gedruckt und mit goldfarbenem Schlagmetall gestaltet. Auf der Rückseite befinden sich ein Zertifikat mit Herstellungsjahr und eine Aufhängung.

